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Eine Auswahl unseres Geschirrs. Hierbei handelt es sich um Nachbildungen aus dem 15. Jahrhundert: Trinkgefäße, Schüsseln und ein Aquamanil. Ausserdem Speisemesser und die obligatorischen Gabeln (es geht doch nicht ohne).


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Kopfbedeckungen sind ein wichtiger Bestandteil der Kleidung. Man ging nicht "oben ohne" aus dem Haus. Hier ein Strohhut (als Sonnenschutz bereits im Mittelalter bekannt), eine obligatorische Bundhaube sowie ein Chaperon und eine Filzhaube


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Gürteltaschen, einmal mit Applikationen, einmal ohne




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Der Mensch des 15. Jahrhunderts war sehr fromm. Da in dieser Zeit ein großer "Reliquienkult" vorherrschte, war es für den gewöhnlichen Menschen wichtig, christliche Talismane zu tragen. Das gilt natürlich auch für Soldaten


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Eine Auswahl von Schuhen. Links die "Herrenschuhe" noch mit Lederschnüren und rechts "Damenschuhe", bereits mit Schnallen. Wobei es eine Unterscheidung zwischen Damen- und Herrenschuhen noch nicht so ausgeprägt gab.

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Für Menschen auf Reisen war es nicht unüblich, Abzeichen von Städten, insb. Pilgerstätten (aus Zinn) zu tragen. Für Söldner, die sich dauerhaft auf Reisen befanden, sind die Zinnabzeichen sehr beliebt.

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Ein Teil der Nähausrüstung. Auch wenn die Gewandungen nicht auf den Veranstaltungen genäht werden (sondern ganz "unmittelalterlich" zu Hause an der Nähmaschine) werden kleinere, zB Reparaturarbeiten, direkt vor Ort erledigt. U.A. ist hier eine Nestelspitze, für die Zeit üblich für Bänder wie heutige "Schnürsenkel"
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Naja, vielleicht musste man den einen oder anderen Söldling, der zB nach zuviel Alkohol rabiat wurde, mal in Ketten legen.
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Eine Kiepe. Man nutzte diese nicht nur in der Weinlese. Diese Tragekörbe wurden wie Rucksäcke genutzt und waren für "Dauerreisende" nicht unwichtig.
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Die Waffen:
Ein Schwert "zur Anderthalben Hand" sowie ein Langes Messer (eine typische Bauernwaffe mit nur einer Schneide und einem kurzen Parier). Im Vordergrund ein Scheibendolch. Nicht primär eine Söldnerwaffe sondern ein "Musthave", was jeder Mann trug. (Im Hintergrund eine "Kampfpfanne", nicht unbedingt eine Waffe, aber die scheppert ganz schön auf dem Helm *G*)





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Das Langschwert, Fechtschwert es späten Mittelalters, hier eine kunstvollere Ausfertigung




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Ein Schießstock mit Zubehör.
Im 15. Jahrhundert waren Feuerwaffen aus der Kriegsführung bereits nicht mehr wegzudenken. Die Artillerie war noch nicht beherrschend aber allgegenwärtig. Dieser Schießstock ist eine "kleine" Variante der bekannten Waffen. Es gab Hakenbüchsen, Bombarden und Kanonen in unterschiedlichsten Kalibern. 
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Eine Barbuta. Dieser Helm ist den griechischen Helmen nachempfunden. Die "alten Griechen" waren für die Menschen im späten Mittelalter faszinierend und man kopierte viel und las viel der alten Überlieferungen. Der Helm war sehr beliebt, man hat viel Sichtfreiheit und dennoch einen guten Schutz.
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Ein spätmittelalterlicher Schaller aus dem italienischen Gebiet. Kein richtiger Schaller, mehr eine Mischung aus Schaller und Beckenhaube

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Der Eisenhut. Einfacher Soldatenhelm. Er bietet viel Sicht, allerdings dafür keinen Schutz im Gesicht. Für unsere Fernkämpfer
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Die Rüstung. Die Armteile sind direkt am Gambeson befestigt, was für mehr Bewegungsfreiheit sorgt. 
 

 

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Panzerhandschuhe. Sollte man einfach haben
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Gambeson. Hier vom Schnitt her eher ein "Frauengambeson". Handarbeit (Kokosz)